Karl-Marx-Stadt(Chemnitz)
Chemnitz besitzt seit 1893 eine elektrische Straßenbahn. Diese wurde anfangs in Schmalspur(925mm) betrieben, zu DDR-Zeiten jedoch auf Normalspur umgestellt, wobei auch einige Strecken entfielen. Heute gibt es noch im Straßenbahnmuseum eine kleine Reststrecke in Schmalspur, welche auch befahren wird.
Karl-Marx-Stadt ist neben Schwerin die einzige Stadt, welche 2,50m breite Tatras des Typs T3D einsetzen kann - andere Städte in der DDR bekamen die schmalere Version T4D.
Bemerkenswert ist das Regionalstadtbahn-Konzept, wodurch auf einer Eisenbahnstrecke, die extra für die Straßenbahn elektrifiziert wurde der Ort Stollberg an das Netz angebunden ist. Es gibt weitere Ausbaupläne dafür.
Seit 1971 steht das Karl-Marx-Monument in Chemnitz, welches zumindest zu DDR-Zeiten an den Namenspatron der Stadt erinnerte. Im Volksmund wird es gerne "Nischel" genannt(Nischel: Kopf).
